Flieg, Tourguide, flieg!

Wir Tourguides leisten Großes: Wir bewegen Menschen - körperlich, geistig, emotional. Wir navigieren Gruppen durch Stadträume, wir erweitern Horizonte, wir erzählen Geschichten, wir schaffen Erlebnisse. Die Menschen verlassen eine Führung anders, als sie in sie hineingegangen sind. Heißt: Wir ermöglichen Transformation. Vom Potenzial her sind wir Mentoren - GuidingMentors. Die Gäste spüren das und honorieren unseren Einsatz mit echter Dankbarkeit, Wertschätzung und Begeisterung. Und diese Resonanz motiviert uns, noch besser zu werden und ungekannte Potenziale zu entfalten. Indem wir andere verändern, verändern wir uns selbst. Tourguiding ist ein Trainingslager für Persönlichkeitsentwicklung.


Bloß - weiß das jemand? Zwischen der Anerkennung durch den Gast und der Anerkennung durch die Gesellschaft öffnet sich eine Kluft. "Und was machen Sie im wirklichen Leben?" Jeder Tourguide kennt den Spruch. Die Tätigkeit des Gästeführers wird oft als Nebenjob oder Freizeitbeschäftigung betrachtet, nicht als "richtiger", ernstzunehmender Beruf wie Kardiologe, Wirtschaftsprüfer oder Stahlbetonbauer. Kaum eine Profession ist so unverstanden und unterschätzt wie die des Stadtführers - paradoxerweise auch von vielen Tourguides selbst. GuidingMentors hilft, diese Kluft zu überwinden und begleitet dich auf dem Weg zum selbstbestimmten Mentor mit Einsatzmöglichkeiten innerhalb wie außerhalb der Tourismusbranche. Deine Reise beginnt jetzt - mit einer persönlichen Standortbestimmung:   

Welcher Tourguide-Typ bist du (wirklich)?

Die 7 größten Herausforderungen für Tourguides heute

Tourguiding ist eine der erfüllendsten Tätigkeiten, die man sich vorstellen kann: selbstbestimmt, sinnstiftend, schöpferisch. Sie verlangt Einsatz und Leidenschaft, aber die Energie fließt zurück in Form positiver Gäste-Feedbacks. Und diese Resonanz motiviert uns, noch besser zu werden. Wir wachsen also, indem wir anderen zum Wachstum verhelfen - das heißt, wir sind im Mentoren-Buisiness. Bloß - weiß das jemand? Image, Bezahlung, Ausbildung --- neuer Ansatz ist der Zauber von Mentorenberufen. Ein Traumjob für alle, die Menschen mögen und gerne im Freien arbeiten. Doch wir agieren in einem Marktumfeld, in dem bestimmte Regeln gelten - nicht immer zu unserem Vorteil. Hier die 7 größten Herausforderungen für Tourguides heute - und wie wir ihnen begegnen. 

01

Imagefalle 

Gästeführer Die Tätigkeit des Gästeführers erfordert keine spezifische Ausbildung, unterliegt saisonalen Schwankungen und wird meist in Teilzeit erbracht. Im Vergleich zu anderen Dienstleistungsbranchen sind die Durchschnittsgehälter im Tourismus eher im unteren Bereich. Das mindert das Sozialprestige.

➡ Wir brauchen ein Berufsbild, Selbstverständnis, das nicht wasauf Außenwahrnehmung sich von Fremdzuschreibungen löst und sich allein auf unserer Wirkung auf Menschen konzentriert. 

02

 Zeit-gegen-Geld-Falle

Wir arbeiten unsere Aufträge individuell ab (1:1) und werden nach Stunden bezahlt. Unsere Zeit können wir nur einmal verkaufen - mehr Einkommen lässt sich also nur durch mehr Zeiteinsatz erzielen. Heißt: viel Arbeit während der Saison (= Stress), weniger im Winter (= finanzielle Unsicherheit).

➡ Wie brauchen Möglichkeiten zur Skalierung

03

Präsenzzwang

Tourismus ist ein Präsenz- und Saisongeschäft. Das macht den Job stressanfällig und schlecht steuerbar: Zu viele Aufträge im Sommer = Stress, zu wenige im Winter = finanzielle Unsicherheit. Krankheit und Urlaub reißen zusätzliche Lücken.

➡ Wir brauchen Jobmodelle, die nicht von unserer Anwesenheit abhängen.

04

Austauschbarkeit

Als Stadtführer sind wir i.d.R. freiberuflich tätig. Ein Großteil der Aufträge kommt über Agenturen herein. Diese bestimmen Ort, Termin, Dauer, Route, Honorar. Das macht uns austauschbar: Kommen  wir nicht, kommt ein anderer. 


05

Identitätsfalle

Viele Guides fokussieren sich in ihrer Performance auf eine bestimmte Rolle - z.B. Lehrer oder Entertainer. Dabei verlangen die Gäste mehr als Information und Unterhaltung: Kontrolle, Sicherheit, Orientierung, Geborgenheit, Geselligkeit und Inspiration.

➡ Wie brauchen ein ganzheitliches Selbstverständnis als Kulturschaffende.

06

Routinefalle

Die meisten Guides starten mit einer Ausbildung in den Beruf, die dem Erwerb von Grundlagenwissen dient. Danach Obwohl Jede Tour erfordert unsere persönliche Präsenz. Fehlt man wegen Krankheit oder Urlaub, fehlen auch Einnahmen.

04

Abhängigkeit von Agenturen

Agenturen bestimmen Ort, Zeit, Dauer, Route und Honorar. Wer bucht, hat Macht – die persönliche Handschrift zählt oft wenig.

05

Krisenanfälligkeit

Pandemien, politische Krisen, Nachfrageschwankungen – Tourismus ist krisenanfällig. Diese Unsicherheit veranlasst auch langjährig tätige Profis, nach alternativen Geschäftsmodellen Ausschau zu halten. 

06

Schlechte Planbarkeit

Tourismus ist ein Präsenz- und Saisongeschäft, was den Job stressanfällig und schlecht steuerbar macht: Zu viele Aufträge = Stress, zu wenige = finanzielle Lücken. Das heißt, wir müssen uns zusätzliche Einkommensquellen erschließen, die nicht saisonabhängig sind.

07

Austauschbarkeit

Die Agenturen bestimmen die Auftragsgestaltung (Ort, Zeit, Route, Dauer, Thema, Kunden, Honorar). Sie kaufen unsere Arbeitszeit, was uns austauschbar macht. Erledigen wir den Job nicht, tut das ein anderer. 

08

Einzelkämpfertum

Der Beruf bietet ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit. Deshalb zieht er viele Kreative, Individualisten und Autodidakten an. Heißt, es fehlt an Community, Austausch und Mentoring.

09

Bedrohung durch KI

Wenn Führung "nur" Information und Storytelling bedeutet, ersetzt uns die Künstliche Intelligenz bald. Die Zukunft des Berufs liegt in der Betonung des menschlichen Faktors: Einsatz, Leidenschaft, Empathie, Spontaneität, Humor.


07

Austauschbarkeit

Die Agenturen bestimmen die Auftragsgestaltung (Ort, Zeit, Route, Dauer, Thema, Kunden, Honorar). Sie kaufen unsere Arbeitszeit, was uns austauschbar macht. Denn wenn wir den Job nicht erledigen, tut das ein anderer. 

08

Einzelkämpfertum

Der Beruf bietet Autonomie und Selbstwirksamkeit. Das macht ihn attraktiv für Kreative, Individualisten und Nonkonformisten. Die stehen dann in Konkurrenz zu anderen Kreativen, Individualisten und Nonkonformisten. 

➡ Wie brauchen Community und Austausch, aber nach Einzelkämpfer-Spielregeln.

09

KI-Falle

Wenn Führung nur Wissensvermittlung und Storytelling bedeutet, werden wir bald die Künstliche Intelligenz bald. Die Zukunft des Berufs liegt in der Betonung des menschlichen Faktors: Leidenschaft, Empathie, Humor.

Was tun? Den Beruf neu denken!

Rollenverständnis: Wir sind nicht eine(r), wir sind viele! 

Die meisten Guides betrachten sich als Lehrer, Entertainer oder eine Mischung aus beidem. Ja, unsere Gäste wollen lernen und lachen. Aber sie wollen noch viel mehr: Sie wollen Spaß haben in der Gruppe - dazu brauchen sie einen Gastgeber. Sicher und beschützt sein - dazu brauchen sie eine Betreuerin. Zuverlässig ans Ziel kommen - dazu brauchen sie einen Navigator. Entspannt genießen - dazu brauchen sie eine Managerin. Liebevoll umsorgt werden - dazu brauchen sie einen Seelsorger. Inspiriert werden - dazu brauchen sie eine Erzählerin. 

Berufsbild: Es ist ein Veränderungsprozess, kein Zustand

Im Verlauf der Zeit lernen wir Guides also, mit vielen verschiedenen Rollen zu jonglieren - einfach, weil die Gäste es uns abverlangen. Wir probieren Dinge aus, scheitern, passen Strategie und Techniken an, versuchen es erneut, bis wir erfolgreich sind. Der Alltag des Cityguide mit seinen vielen Unwägbarkeiten, kleinen und großen Herausforderungen bietet das ideale Lernumfeld zur Entwicklung einer ganzheitlichen Persönlichkeit. kompletten, v  eine Wir befinden uns in einem permanenten Lernprozess. Diese erscheinen auf den ersten Blick gegensätzlich - auf den zweiten ergänzen sie sich.

"Learning nach 6 Jahren als Fulltime-Guide:  Was wir hier tun, ist kein Beruf, sondern ein persönlicher Entwicklungsprozess."

Stefan Dambach,
Guide für Guides

Zertifizierter Gästeführer in Berlin (DIN EN 15565) · Hauptberuflich tätig seit 2019 · Background als Journalist und Texter · ca. 3.500 Stunden Führungen zu Fuß, per Fahrrad, Auto, Bus, Schiff · Familien, Reisegruppen, Firmenevents, Schulklassen, Premiumreisende · Deutsch und Englisch · Übersichtstouren, Themenführungen, Stadtteiltouren · Berlin, Potsdam, Gedenkstätte Sachsenhausen · Ausbilder bei einem großen Berliner Tourenanbieter

"Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor quer über den großen Sylter Deich."

Marie Mustermann,
Geschäftsführerin

"Vogel Quax zwickt Johnys Pferd Bim."

Moritz Mustermann,
Geschäftsführer
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